DITIB – Eine Chronik der Verleugnung

Seit 2010 beschäftige ich mich intensiv mit dem islamischen Dachverband DITIB. Was zunächst nur eine Ahnung war, wurde nach und nach zu einem Faktum. DITIB ist der verlängerte Arm des islamistisch-nationalistischen Faschisten Recep Tayyip Erdoğan.

In DITIB-Gemeinden wird seit Jahren Propaganda für die AKP verbreitet. Kinder und Jugendliche werden systematisch indoktriniert. Ignoriert von einem Großteil der deutschen Politik wächst in Gemeinden der islamischen Dachverbände eine „Gegengesellschaft“, wie es der Vorsitzende der kurdischen Gemeinde, Ali Ertan Toprak, passend beschreibt:

„Das, was in vielen islamischen Verbänden praktiziert wird, ist nicht der Aufbau von Parallelgesellschaft, sondern von Gegengesellschaften. Sie agieren gegen unsere Werte und auch gegen die deutsche Verfassung. Wie lange wollen wir das hinnehmen?“

Nun ist DITIB auch weiter Kooperationpartner von Bund und Ländern. Zwar fragt man inzwischen genauer nach, es kommen gar Forderungen, die Zusammenarbeit mit DITIB komplett einzustellen, doch den Worten nachdrücklich Taten folgen zu lassen, dazu ist man nicht bereit. DITIB erhält weiter Gelder von der Steuerzahlerin und dem Steuerzahler. Investitionen in die Gegengesellschaft. Investitionen in Gemeinden, in denen zu viele Menschen einem Rassisten und Faschisten in Ankara huldigen.

Siehe auch: Erdogan und der Faschismus

Die folgende Zusammenstellung zeigt Berichte zu DITIB aus den letzten drei Jahren. Berichte, die auch die Politiker*innen in den entscheidenden Ämtern kennen. Wer diese Berichte weiter ignoriert und an der Kooperation mit der Außenstelle Ankaras festhält, wird sich vor der Geschichte verantworten müssen. Das, was bisher geschah, ist eine Chronik der Verleugnung, die Fakten liegen auf dem Tisch.

Mit antifaschistischen Grüßen
Schmalle


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